BLACK FRIDAY: “KARRIEREENDE VON BUSHIDO”

Bushido Karriereende

Am Freitag ist es erschienen – das lang ersehnte Bushido Album “Black Friday”. Nach mehr als 2 Jahren gibt es also wieder neues von der von vielen betitelten Deutschrap-Legende – ist es gleichzeitig das Karriereende von Bushido ?.

“Black” im Titel steht hierbei als Synonym für die Mehrheit der Tracks des Albums: Dunkel, hart und zerberstend – untermalt mit Bushido Trademark Snares und Claps anno 2002.

Alles wie damals! Das haben viele Fans bereits nach der ersten Video-Veröffentlichung von “Fallout” in den Kommentaren geschrieben. Auch Bushido lies in einem Part verlauten: “Und wenn ich will ist wieder 2002”.
Und die Fans sollten Recht behalten: “Black Friday” spiegelt den “alten” Bushido wieder – ein bisschen “CCN”, “VDSZB” und “7” in einem Topf geben dem Album den Sonny Black Sound, den viele Fans feiern, ihn genau so kennengelernt haben und durch den der Berliner selber seinen heutigen Erfolg zu verdanken hat.

2 Tracks stechen besonders hervor: Mit “Papa” und “Oma Lise” widmet Bushido sich seinen Kindern und seiner verstorbenen Mutter. Die Tracks, das mag wohl niemand revidieren, sorgen für Gänsehaut. Diese Gabe hat und hatte Bushido schon immer. Wie kaum ein anderer Rapper konnte er bei seinen Fans Gefühle erwecken und Emotionen auslösen – und das hat er mit diesen beiden Tracks auf “Black Friday” ein weiteres mal erreicht und seinen Kindern sowie seiner verstorbenen Mutter gleichzeitig ein “lyrisches Denkmal” gesetzt.

Im Vorfeld wie auch während der Promophase zu “Black Friday” gab es auch im egj-Camp Interessantes zu beobachten: Gleich 4 neue Signings konnten verkündet werden! 4 neue Künstler innerhalb von wenigen Monaten. Und das, nachdem Bushido, Shindy und später auch Ali Bumaye egj knapp 5 Jahre lang alleine repräsentiert haben. Hat Bushido nicht nur musikalisch Lust, an alte Zeiten anzuknüpfen, sondern auch das Label auszuweiten und mehrere Künstler unter Vertrag zu haben wie zur Anfangszeit des Labels (zur Hochzeit waren es ganze 8 Rapper)? Bei den Namen handelt es sich um folgende, neue Künstler: LAAS ABI, M.O.030, AK Ausserkontrolle und Samra. Lange Zeit stand auch der Name RIN im Raum. Ein guter Kollege von Shindy, welcher in einer “Nische” immer mehr Erfolge feiert und auch schon bei egj Studio-Produktionen wie auch bei der “Daddy Tour” mit am Start war.

Insgesamt sind somit wieder 7 Künstler bei egj unter Vertrag (Bushido mit eingerechnet). LAAS ABI, welcher schon lange im Game ist, Talent besitzt, allerdings nie die große Plattform erhalten hat. M.O.030, ein bis zum überraschenden Video-Release von “Gehnen wir rein” unbekannter Künstler, welcher allerdings den neuartigen Trap-Style a la UFO030 verfolgt – natürlich auf seine eigene Art. AK Ausserkontrolle, mit hartem Berliner Style und dank Bandana im Gesicht ein aufmerksamkeitsstarker Künstler und zu guter Letzt Samra, welcher auch schon länger im Game ist, ohne richtiges Label beachtsame Erfolge eingesackt hat und durch seinen ganz eigenen Style sicherlich in einer guten Position ist.

Bloß reiner Zufall, dass Bushido als Labelboss in so kurzer Zeit auf gleich 4 Talente gestoßen ist, die er in seinem Label um jeden Preis pushen will? Oder steckt da mehr hinter? Wieso die Rückkehr zu alten Wurzeln, sowohl soundtechnisch als auch textlich? Hinzu kommen dann noch die überaus emotionalen Tracks “für die Ewigkeit”?

Kleines Gegenbeispiel: Geht ein Unternehmer in Rente, welche Maßnahmen ergreift er im Vorfeld? Richtig, er sucht sich würdige Nachfolger, um seinen Betrieb weiterhin erfolgreich am Laufen zu halten.

Alles deutet wohl auf eines hin: Das Karriereende von Bushido

Zieht er sich zurück, muss sein Label selbstverständlich weiter laufen. Shindy ist ein Big-Player, welcher Einnahmen weiterhin garantiert. Aber ein zur Ruhe gesetzter Bushido würde garantiert ein Loch in die egj-Kasse reissen. Wie sollte er dem am besten vorbeugen? Natürlich mit Künstlern, welche Potenzial haben, egj neben Shindy erfolgreich am Leben zu halten. Und dieses Potenzial besitzen alle 4 neuen Künstler definitiv.

Der “alte” Bushido war während der gesamten Promophase zu beobachten: Ausgiebige Video-Blogs, viele Videos, Entertainment. Das Alles hat man bei Bushido die letzten 3-4 Jahre nicht mehr gesehen. Er wollte seinen Fans nochmal etwas bieten, in ganzer Breite für sie da sein.

Auch das Album lässt diese Vermutung nahelegen. Allen voran durch die Tracks “Papa” und “Oma Lise”.

In “So Lange” sagt Bushido “es fühlt sich an als würde ich gerade mein Best-Of schreiben, denn ab jetzt könnte jedes Album das Letzte sein”.

Der letzte Track des Albums – ein stiller Abschied an seine Fans, auch wenn er hier noch verlautet, dass er noch nicht in Rente gehen kann?

Vieles deutet in jedem Fall darauf hin!

 

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