KOLLEGAH – DIE PERFEKTE MARKETINGSTRATEGIE

Deutschrap ist nach dem „epischen Interview“ von Fler in aufruhe. Nun diskutiert jeder über realness, coolness und Fakerapper. Welche Betrachtungsweise sollte man auf Rap heutzutage haben? Sprachrohr der „Ghettos“ oder einfach nur Entertainment für jedermann.

Darf nur ein „wahrer“ Gangster von der Straße über seinen Film Rappen, oder dürfen andere es imitieren, obwohl sie so etwas noch nie erlebt haben?

Während der Diskussion stand immer wieder Kollegah im Mittelpunkt – der generalisierte „Boss“. Fler sieht in ihm bloß einen Schauspieler, der in Wahrheit auf alle, die wirklich von der Straße kommen, herabblickt.  Doch ist es so?

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Kollegah – die perfekte Marketing-Strategie?

Fakt ist – wäre Kollegah ein Werbeprodukt, würde es sich wohl um die beste Marketingstrategie überhaupt handeln. Natürlich nimmt der selbsternannte „Zuhälter“ sich nicht ernst.

Er hat im Laufe seiner Karriere eine Marke auf den Markt gesetzt, die in der Nische „Deutschrap“ immer noch ihresgleichen sucht. Der „Big Boss“ rappt über Nutten, Geld, Drogen, Business und die Wall Street. Meint so einer es ernst? Sicherlich nicht.

Die zentrale Frage ist wohl eher, welchen Bezug er zu den Leuten hat, die wirklich aus schweren Verhältnissen kommen und auch im echten Leben das verkörpern, was sie auch rappen.

Fler kommt von der Straße. Ist es legitim, dass er ausrastet, wenn Kollegah-Fans Witze über seine Texte oder seine Herkunft machen? Man könnte es verstehen.

Doch will Kollegah mit dem Beef zwischen den beiden gezielt auf diese Thematik eingehen? Das bleibt die andere Frage…


 

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