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In den vergangenen Tagen kamen Gerüchte darüber auf, wonach Kollegah und Selfmade Records nach der Labelgründung von „Alpha Music“ in Zukunft getrennte Wege gehen würden.

Mit der Agentur Alpha Music Group entwickelt sich mittlerweile ein eigenständiges Label-Konzept, welches bereits die aktuelle Tour plant. Zudem gibt es in Facebook-Posts von Kollegah Andeutungen, die zumindest auf die Unabhängigkeit (des Labels) plädieren:

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Da stellt sich durchaus die Frage, ob bzw. wie lange Kollegah Selfmade Records noch treu bleibt.

Welche Vorteile würden sich bei einer Trennung ergeben?

Ganz klar – mehr Profit. Kaum einer würde davon ausgehen, dass Kollegah (zuletzt 2 Alben auf Platz eins) bei einer Trennung Verkaufszahlen einbüßen müsste. Und da er mit einem Release über sein eigenes Label garantiert weniger vom Gesamterlös abgeben müsste, wäre es allein aus der Hinsicht mehr als attraktiv.

Was spricht dagegen?

Kollegah und Selfmade Records (Elvir) – das ist eine seltene Erfolgsgeschichte im Deutschrap. Seit Beginn des Labels ist Kollegah dabei und hat es unter anderem auch dem Label zu verdanken, dass er heute solche Erfolge feiert.

Erst auf dem letzten Album (ZHT4) rapt er in einer Line: „…und hör erst auf, wenn Elvirs Büro voll Gold hängt wie mein Nacken“.

Sicherlich gab es intern Diskussionsstoff nach der Gründung von „Alpha Music“. Streit gab es – nach außen – bei Selfmade allerdings noch nie. Beim ECHO war zudem die gesamte Label-Truppe am Start.

Kollegah weg von Selfmade? Sehr unwahrscheinlich. Bis jetzt.


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