SO VIEL VERDIENT EIN RAPPER PRO CD

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Scheine, Money, Batzen, Fuffis – Geld spiel im Rapgame eine große Rolle, ist doch klar. Gerade auch in der Phase des aufkommenden „Newschool“-Styles, in dem es weniger um die Straße, sondern mehr um den Lifestyle, Prestige und eben auch die Kohle geht.

Doch wie viel verdient ein Rapper eigentlich pro CD? Vorweg: Rap befindet sich im Wachstum. Jeden Monat sind (mehrere) Rapper auf den oberen Charträngen platziert.

Ohne viel Recherche oder Hintergrundwissen kann man also vorweg schon sagen, dass die meisten großen Künstler aus der deutschen Rapszene – Bushido, Sido, Shindy und Co. – mittlerweile mehr als gut davon leben können.

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Bushido ist einer der wenigen deutschen Rapper, der es mit der Musik zum mehrfachen Millionär geschafft hat

Aber wie steht es um die Rapper im Mittelfeld? Diese, die über eine stabile Fanbase verfügen, bei einem Major unter Vertrag sind und auch – auf den ersten Blick – ordentliche Plattenmengen vertreiben?

Grundlegend sind nur noch wenige ohne Unterstützung – Independent und so – auf dem Markt unterwegs. Was ein Major-Label ist und wie es arbeitet, haben wir euch bereits in einer älteren STORY erläutert.

Um sich einen Überblick über die einzelnen „Kuchenstücke“ bei der Gewinnverteilung eines Albums zu verschaffen, gehen wir beispielsweise von 20.000 verkauften Platten eines Albums aus – mit dieser Zahl wären in der Gesamtheit wohl die meisten Rapper zufrieden.

Eine seriöse Kalkulation zu diesem Thema erläuterte vor einiger Zeit kein geringerer als die Deutschrap-„Legende“ D-BO. Er ist einer der wenigen, die beide Seiten ausführlich kennen und dort Erfahrungen sammeln konnte – als Künstler als auch als Label-Manger.

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D-BO war sowohl als Künstler als auch als Label-Manager aktiv und kennt das Business deshalb so gut wie kein anderer

So zählt er zum einen die lange Kette auf, die an einem Album beteiligt ist und welche viele außenstehende nicht auf dem Schirm haben.

Da wäre die GEMA, welche Gebühren im Voraus einfordert, der Handel, welcher natürlich etwas dafür haben will, dass er die Platte vertreibt und der Vertrieb sowie das Label selbst, welches maßgeblich bei der Planung und der Durchführung des Releases beteiligt war.

Und wer fehlt hier noch in der Kette? Ach ja, der Rapper. Dieser kommt laut D-BO in den Business-Angelegenheiten zum Schluss. Denn ohne die vorherigen Institutionen wäre sein Release gar sowieso nicht möglich.

So, sagt D-BO, bleiben für den Rapper nach Abzug aller Kosten ca. 2€ pro verkaufter Platte – und das bei einem (sehr) guten Deal!

Betrachten wir die eingangs erwähnten 20.000 verkauften Platten, so blieben dem Künstler in der Summe 40.000€.

Ist das viel Geld?

Solange man kein Fler ist und wir von durchschnittlich von einem Release pro Jahr ausgehen, wäre das das fixe Jahresgehalt. 3.300€ brutto, für diesen (hoffentlich) kreativen und zeitlichen Aufwand?

Natürlich basieren diese Zahlen immer noch auf reiner Theorie und auch der Wert ist für jeden individuell – für den einen aus dem Block ein Vermögen, für den anderen vielleicht ein Reinfall.

Aber eines machen die Zahlen deutlich: Einen Lambo (und selbst „nur“ einen AMG) kann sich nur ein Bruchteil der Rapszene leisten…

Was meint ihr, verdienen die Rapper angesichts dieses Beispiels genug?

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