ÜBERTRIEBENER POLIZEIEINSATZ?

Die Stimmen nach einem übertriebenen Polizeieinsatz vor der geplanten Autogrammstunde von Kurdo letzten Freitag in Dortmund werden immer lauter.

Hat die Polizei überreagiert bzw. hätte die Massen anders in Schach halten können?

Fakt ist, dass der Organisator der Autogrammstunde – der Elektronikmarkt Saturn – mit einem solch großen Andrang mehr als überfordert war. Denn am Releasetag von Kurdos „VADW“ kamen mehr als 3.000 Fans. Im Zuge des großen Andrangs begann die Menge kurz vor der Autogrammstunde durch Gedränge eine mögliche Massenpanik auszulösen.

Wieso konnte der Veranstalter dies bspw. mithilfe von mehr Sicherheitskräften nicht unterbinden?

„Nicht mit einem solchen Andrang gerechnet“? Kurdo gehört zu den erfolgreichsten Newcomern, eine Top-3 Platzierung ist mit Sicherheit zu erwarten – dementsprechend hohe Verkäufe – und hat eine Facebook Fanbase mit mehr als einer halben Millionen Likes. Da stellt sich einzig die Frage, mit wie vielen Anhängern die Marktleitung gerechnet hat.

Die Polizei sucht nach den Dortmunder Ereignissen nach Zeugen, da die Beamten mit sämtlichen Gegenständen beworfen und auch Dienstwagen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Aufgrund dieser “Tatbestände” sah die Hundertschaftsleitung sich gezwungen, den massiven Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken anzuordnen. Viele Jugendliche – teils unter 12 – wurden in dieser darauf folgenden Panik mit verwickelt. War ein Einsatz mit einer solchen Durchführung der Exekutive von Nöten, weil ein kleiner Teil Jugendlicher “aggressiv” gegenüber der Polizei aufgetreten ist?

Teile des Musikvideos zeigen die Szenen der eskalierten Autogrammstunde in Dortmund.

Hat die Polizei eine Massenpanik verhindert oder provoziert?

Die Mehrheit der anwesenden war schließlich vor Ort, um ihr Idol zu sehen. Zu der Tatsache, dass man eine Masse von heranwachsenden (der Großteil unter 18) durch so einen Einsatz einer Gefahr unbekannten Ausmaßes ausetzt, hat sich das Dortmunder Polizeipräsidium noch nicht geäußert.

Vielmehr wird wie eingangs erwähnt nach Zeugen gesucht.

Verhaftet wurde übrigens nicht mal eine Handvoll von Personen. Am Ende bleibt das Versagen der Veranstalter auf der einen Seite und auf der anderen eine Masse von Fans, die aufgrund von wenigen Idioten durch einen Polizeieinsatz von “1.Mai”-Ausmaßes gefährdet wurde.


 

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